My personal Christmas (Blogmas #4)

 Heute gibt es den vierten und letzten Beitrag unserer "Blogmas" Reihe - es geht um Annas tolle Kolumnen! Schaut unbedingt mal bei ihren verschiedenen Artikeln vorbei, Anna hat einen wirklich wunderbaren Schreibstil und jedes Mal wieder wahnsinnig interessante Themen! Auch die Beiträge von Julia und Julia solltet ihr euch unbedingt mal anschauen! Ich habe mir heute die Fragen gestellt: Was bedeutet Weihnachten für mich persönlich? Wie verbringe ich diese Zeit? Ich weiß, wir haben heute schon den 25. Dezember, den Post habe ich aber bereits letzte Woche geschrieben - seht mir die zeitlich unpassenden Formulierungen also bitte nach!



"Was bedeutet Weihnachten für mich persönlich?"

Weihnachten verbringe ich wie jedes Jahr auch diesen Dezember wieder mit meiner Familie. An Heiligabend schmücken wir (oder besser gesagt: meine Mutter und ich, da die männlichen Mitglieder plötzlich auf mysteriöse Weise ganz wichtige Dinge zu tun haben) den Tannenbaum. Früher ist er unter tonnenweise selbstgebasteltem Schmuck fast zusammengebrochen, in den letzten Jahren hängen wir nur ein paar Kugeln, unsere blaue Discolichterkette und den obligatorischen „Chrischtbämschpidz“ dran.

Letzteres ist eine meiner liebsten Traditionen und sorgt bei Besuchern jedes Mal für einige Verwunderung. Der Hintergrund: Ich bin ja aus der Pfalz, genauer gesagt aus der Gegend der Südlichen Weinstraße. Da gibt es so einige seltsame Dialekte, unter anderem auch in dem Dorf, in dem meine Mama aufgewachsen ist. Dort heißt der Stern oben auf dem Weihnachtsbaum nicht „Christbaumspitze“, sondern eben „Chrischtbämschpidz“. Mein Papa liebt es, sich darüber lustig zu machen und hat irgendwann dann einfach ein Bild mit einem Spitz, also einem Hund, an den Baum gesteckt. Und da kommt er auch jedes Jahr wieder hin!

Für mich steht diese Aktion symbolhaft für unser restliches Weihnachtsfest – mit dem „traditionellen“ Weihnachten haben wir nicht sonderlich viel am Hut, sondern genießen einfach die Zeit zusammen. Erst Geschenke auspacken, die immer für viel Erheiterung sorgen, denn mein Papa und ich haben eine sehr, nun ja, sagen wir mal „süffisante“ und sarkastische Art von Humor. Dann wird das Raclette aufgebaut und mit ein paar Gläschen Ramazotti genossen und schließlich kommt der Höhepunkt des Abends: Unser Malefiz-Turnier! Da ist es vorbei mit der trauten Weihnachtsstimmung und jeder macht sich bereit für den Kampf – immerhin gilt es, die eigene Ehre zu verteidigen und den Sieg zu erringen!



An den zwei folgenden Tagen wird dann meist noch mit Oma, Opa und der weiteren Verwandschaft gemütlich gebruncht und irgendwann Anfang Januar brennt dann der Tannenbaum beim Knutfest unseres Dorfes. Ihr seht, dass es an Weihnachten bei uns gar nicht so sehr um den christlichen Aspekt geht, sehr wohl aber darum, Zeit miteinander zu verbringen und die Tage zu genießen. Und das tun wir!

Mit diesem Post sind wir auch schon am Ende unserer „Blogmas“ Aktion angelangt – ich hoffe, ihr hattet beim Lesen der Beiträge genauso viel Spaß wie wir! Jetzt bleibt mir nur noch zu sagen: Frohe Weihnachten & wir sehen uns im nächsten Jahr wieder! Da wird es dann einige Veränderungen hier auf dem Blog geben, also seid gespannt!

Kommentare

  1. Ein schöner Beitrag. Frohe Weihnachten!

    Nerique

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  2. Der Post wurde wirklich sehr schön, Mara! Vor allem finde ich es immer interessant zu lesen, wie andere Leute denn Weihnachten feiern. Und bei euch klingt es nach einem wirklich lustigen und entspannten Familienfest! ;)
    Und ganz lieben Dank für das Kompliment, das hat mich wirklich sehr gefreut! Danke auch, dass du bei der Aktion mitgemacht hast, mir hat es auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht. Ganz liebe Grüße und noch schöne Feiertage :)

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  3. wir haben auch so einige traditionen, vor allem, dass die familie beisammen ist und das finde ich schön so :)
    liebe grüße!

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