Book review: Vegan Quick & Easy



Ich bin kein Veganer und könnte niemals komplett auf tierische Produkte verzichten. Dazu liebe ich Pfannkuchen, Rührei, Schnitzel und Co. viel zu sehr. Allerdings gefällt mir der Grundgedanke des Veganismus bzw. seine Begleiterscheinungen: Etwas für die Umwelt und sich selbst tun, bewusster leben und essen, sich mit Ernährung auseinandersetzen. Ich versuche daher, immer mal wieder ein paar vegane Tage einzulegen oder verschiedene Mahlzeiten ohne tierische Produkte zu kochen. Das ist für mich ein guter Mittelweg und das, womit ich mich am wohlsten fühle.

Today I have no English version of this post for you because the book I want to review has only been published in German so far. Stay tuned for the next article!



Im Internet und vor allem auf Instagram findet man mittlerweile haufenweise vegane Rezepte und ich habe ziemlichen Spaß daran, mich durch diese Vielfalt zu probieren. Unheimliches Vergnügen bereit mir daher auch das Buch von „Vegan – Quick & Easy“, das mir freundlicherweise vom südwest-Verlag zugeschickt wurde. Der Autor, Björn Moschinski, wirkte auf mich in seinem Vorwort und auf den restlichen Seiten ziemlich sympathisch, was mir bei Kochbüchern immer sehr wichtig ist. Frisch, locker und kreativ beschreibt Aufmachung und Inhalt wohl am besten!



Wie der Name schon vermuten lässt, geht es im Buch um Rezepte, die schnell und unkompliziert zubereitet werden können. Unterteilt ist es in die Kapitel „Snack-, Salat-, Suppen-, Ofen-, Herd- & Süß-Express“, zudem gibt es am Ende des Buches noch Informationen zu Vorratshaltung, Garmethoden und Warenkunde. Vor allem Letzteres fand ich praktisch, weil mir beispielsweise Agar-Agar vorher überhaupt kein Begriff gewesen ist.



Aber das Wichtigste sind bei einem Kochbuch natürlich die Rezepte: Und die gefallen mir hier wirklich gut! Zugegeben, mit den Suppen und Salaten kann ich größtenteils nicht unbedingt etwas anfangen (die sind einfach nicht mein Ding!), aber davon abgesehen ist meine Das-muss-ich-ausprobieren-Liste um einiges angewachsen. Nachgekocht habe ich bisher auch schon einiges, besonders gut geschmeckt haben mir davon die Gemüse-Chips und die Zitronenkartoffeln. Der Ofenkürbis war nicht so ganz mein Fall, aber das liegt glaube ich daran, dass ich mit dem Geschmack von Kürbis außer in Backwaren generell nicht viel anfangen kann.



Insgesamt kann ich das Buch sowohl an Veganer als auch an alle anderen weiterempfehlen. Björn Moschinski benutzt Zutaten, die man (fast) alle in jedem gut sortierten Supermarkt bekommen kann und vermeidet es, auf vegane Ersatzprodukte zurückzugreifen. Außerdem schmecken seine Gerichte und das ist bei einem Kochbuch schließlich die Hauptsache, oder?

Kommentare

  1. hätte ich nur nicht schon so viele Kochbücher...
    dieses würde wohl auch bald in meinem Bücherschrank landen, Björn Moschinski ist mir auch um einiges sympathischer als ein gewisser anderer veganer Starkoch
    lg

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  2. danke für den tollen tipp, den werde ich mal einer freundin weiter leiten :)
    ich wünsche dir ein schönes wochenende!

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  3. Vegane Rezepte finde ich immer interessant, auch wenn ich selbst sicher nie Vegetarierin oder Veganerin werde. Aber das eine schließt das andere ja nicht aus! Ich sollte mir auch endlich mal ein veganes Kochbuch zulegen, denn wenn es schnell gehen muss, bin ich einfach oft noch zu uninformiert und zu faul um ein passendes Rezept rauszusuchen.
    GLG Charlotte

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  4. Ich könnte mir ein veganes Leben auch nicht vorstellen. Ich habe eine Freundin, die darauf schwört, aber für mich wäre es nichts auf Käse verzichten zu müssen... Das würde mir wirklich schwer fallen!

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  5. Auch ich bin weder Veganer noch Vegetarier, finde aber ebenfalls, dass die Themen und die Auseinandersetzung mit Ernährung sehr wichtig sind. Das Kochbuch klingt sehr gut und die Illustration finde ich auch schön :)

    Allerbeste Grüße

    mtrjschk.blogspot.com

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