Ireland travel guide - Letterfrack




Unser nächster Stopp war Letterfrack, ein klitzekleines Dörfchen am Rande des Connemara Nationalpark. Wir sind von Galway aus mit CityLink dorthin gefahren und schon die Busfahrt war atemberaubend! Connemara hat mit seiner wunderschönen Landschaft sofort mein Herz gestohlen und ich war schwer begeistert. Dieser Abschnitt war definitiv mein ganz persönliches Highlight auf unserer Irlandreise und ich werde auf jeden Fall wiederkommen!

Our next stop was letterfrack, a small village on the edge of Connemara National Park. We arrived there with CityLink, a bus company I can highly recommend! The drive was breathtaking and the beautiful landscape really stole my heart. I’ll be back as soon as possible! 



Unterkunft:
Übernachtet haben wir dieses Mal nicht in einem B&B, sondern in der Letterfrack Lodge, einer Art Hostel mitten im Nirgendwo. Als wir dort ankamen, waren unsere Zimmer noch nicht fertig, allerdings war die Dame am Empfang total nett und es war kein Problem, unsere Sachen so lange einfach hinterm Empfang zu lagern. Von ihr haben wir auch gleich einen Haufen Tipps und Empfehlungen bekommen, was wir uns am besten ansehen sollten und wie man das auch alles möglichst preiswert hinbekommt. Die Zimmer waren sehr geräumig (wir hatten sogar noch ein zusätzliches Bett) und es gab eine Küche, die jeder mitbenutzen durfte. Mir hat es in der Lodge sehr gut gefallen, weil es einfach mal etwas anderes war und ich die familiäre Atmosphäre sehr mochte! Gezahlt haben wir für eine Übernachtung ohne Frühstück 25,00 Euro pro Person.



Accomodation: This time we didn’t choose a B&B but stayed in Letterfrack Lodge, some kind of hostel in the middle of nowhere. The lady behind the front desk was very kind and gave us lots of great tips and recommendations. The rooms were clean, very big and there was also a kitchen which we were allowed to use. We paid for one night (without breakfast) 25,00 euro per person.



To-Do:
Ich empfehle euch, mindestens 2-3 Tage in Connemara zu verbringen, weniger sind einfach zu kurz! Die Gegend hat nämlich einiges zu bieten und wir fanden es beide unglaublich schade, nach nur einem Tag schon wieder abreisen zu müssen, da wir das Gefühl hatten, bisher nur einen Bruchteil gesehen zu haben.
Kylemore Abbey: Gleich nach unserer Ankunft haben wir uns nach Kylemore Abbey aufgemacht – per Anhalter. Man kommt dort nämlich nur mit dem Auto hin, da die Abbey ungefähr 4-5km außerhalb von Letterfrack mitten im Nirgendwo liegt. Wir sind vorher noch nie getrampt und waren entsprechend panisch – wir hatten allerdings Glück und sind auf Hin- und Rückfahrt relativ schnell an zwei sehr freundliche und sympathische Iren geraten. Keine Ahnung, ob man in Irland generell sehr einfach per Anhalter reisen kann oder ob es daran lag, dass wir zwei sehr hilflos aussehende Blondinen waren – so oder so war es für uns die schnellste und günstigste Möglichkeit, nach Kylemore Abbey zu kommen.
Und es hat sich definitiv gelohnt! Man hat wirklich den Eindruck, direkt vor einem Märchenschloss zu stehen, das ohne Probleme einem Disneyfilm entsprungen sein könnte. Für 9,00 Euro (student-Ermäßigung) hat man Zutritt zum unteren Stockwerk der Abbey, zur nahen Gothic Church und zu den sehr schönen Walled Victorian Gardens. Bei Interesse könnt ihr hier etwas über die Geschichte von Kylemore Abbey lesen – sehr empfehlenswert und irgendwie berührend!




Connemara National Park: Gegen Abend marschierten wir in Richtung Nationalpark, auf den ich mich riesig gefreut habe. Wie in den vorherigen Posts vielleicht schon deutlich wurde, bin ich ein großer Fan der „Die Erben der Nacht Reihe“ von Ulrike Schweikert und deswegen war der Park ein Muss! Zudem war er gleichzeitig so etwas wie eine Entschädigung – nachdem Work & Travel in Neuseeland leider nicht geklappt hat, konnte mich die Landschaft in Connemara zumindest ein bisschen darüber hinwegtrösten. Denn sie war vor allem eins: Atemberaubend!
Vom Besucherzentrum aus kann man den Diamond Hill besteigen, von dem aus man einen fantastischen Blick über das umliegende Land hat. Dafür gibt es drei Strecken mit unterschiedlicher Dauer und Schwierigkeitsgrad, wir haben uns für die mittlere entschieden, da es schon ziemlich spät war und wir erbärmlich gefroren haben (der Wind dort ist grauenvoll!). Deswegen unbedingt genug Zeit einplanen und sich wenn möglich einen sonnigen Tag aussuchen!



To do: I recommend staying in letterfreck for at least 2-3 days, a lesser amount of time is just too short! The day of our arrival we visited Kylemore Abbey and totally loved it! Did you ever dream of being a princess with like in the good old Disney movies? Well, looking at Kylemore Abbey is definitely this dream come true because it looks like a fairytale castle! Cost of admission is 9,00 euro for students and you are allowed to enter the lowest level of the Abbey, the Gothic Church and the Victorian Walled Gardens. In the afternoon we went exploring Connemara National Park and it was my personal highlight of our trip! The landscape was breathtaking and I fell in love completely. We climbed up Diamond Hill halfway and the view was staggering!



Verpflegung:
In Letterfrack angekommen haben wir uns im dortigen Country Shop erst einmal mit reichlich Baguette und Frischkäse eingedeckt, da uns die Restaurant alle ziemlich überteuert zu sein schienen. Gegen Abend saßen wir dann an den Hängen von Diamond Hill auf einem Felsen, haben die untergehende Sonne beobachtet und unsere Baguettes gefuttert – war toll! Und vor allem preiswert.
Wenn ihr Kylemore Abbey besucht, schaut unbedingt auch mal im Tea House der Walled Victorian Gardens vorbei, dort gibt es wirklich grandiose Schokomuffins. Wir haben uns einen (3,00 Euro) geteilt und waren schwer begeistert!
Abends waren wir noch im „Veldon's Seafarer“ etwas trinken, wobei ich die Preise auch hier wieder sehr übertrieben fand. 5,50 Euro für einen Shot Baileys mit einem kleinen Kännchen Milch ist schon seeeehr happig!
Unser Frühstück am nächsten Morgen haben wir im hauseigenen Restaurant der Lodge gegessen, jeweils eine Portion Rührei für 3,00 Euro und noch die Reste unserer Baguettes vom Vortag. Es war sehr lecker und gemütlich eingerichtet, also wirklich zu empfehlen!

Food: In Letterfrack there is a Country Shop in which we bought some baguettes and cream cheese for lunch and dinner, because the restaurants seemed tob e very expensive. It was a cheap but delicious alternative and we really enjoyed sitting on a stone at Diamond Hill while snacking on our baguettes and watching the sun go down! Moreover we ate a gigantic chocolate muffin at the Tea House in the Victorian Walled Gardens and treated ourselves with some Baileys and hot milk in a small pub afterwards!



Kommentare

  1. Hallo liebe Mara! :)
    Endlich komme ich mal dazu, hier vorbeizuschauen und mich für deinen lieben Kommentar zu bedanken! Mein Computer hat nämlich leider eine Macke, die bewirkt, dass mir manche Seiten verschlossen bleiben. Jetzt habe ich aber nochmal probiert und tadaaaaa.... Hier bin ich! Vielen Dank dafür!
    Liebe Grüße, Cathi von Carpe Kitchen!

    Was für schöne Bilder! <3 Du schreibst so beeindruckend, dass du mich mit ein bisschen Irlandreisefieber angesteckt hast! ;)

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  2. Hmmmm... also irgendwie nicht so, wie ich gedacht hatte... :o Das "Danke dafür" und "Liebe Grüße ..." sollte eigentlich ans Ende! Merkwürdig...

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  3. wunderschön, diese weite, diese wiesen... ich liebe es!
    liebe gruesse zum donnerstag :)

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  4. Ohh Neid, ich will auch hin! Wunderschöne Bilder und falls ich es irgendwann dorthin schaffen sollte muss ich mir den Guide auf jeden Fall nochmal anschauen :D

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  5. Wie schön! Da bekomme ich gleich Lust zu reisen!
    Während meines Studiums in England schaffe ich es hoffentlich auch mal rüber nach Irland :) Dort war ich nämlich noch nicht!

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  6. Bei den Fotos bekomme ich wieder so Sehnsucht nach Irland. Die Landschaften dort sind einfach atemberaubend!

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  7. Das hört wieder mal nach einer tollen Zeit an, die ihr dort hattet. Und diese Landschaft! Wirklich atemberaubend und wunderschön - durch deine Posts landet Irland immer weiter oben auf meiner Bucketlist.

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