Guestpost: Sophie - Pullava




Hallo Liebe Cakes&Colors Leser,
ich bin Sophie, vom Blog Sophiekunterbunt und darf euch heute etwas unterhalten, während Mara die große weite Welt erkundet. Damit ihr Blog nicht komplett ruhig ist während der Zeit in Kanada zeig ich euch jetzt eins meiner liebsten finnischen Rezepte. Wenn ihr micht schon kennt, wisst ihr vielleicht auch, dass ich seit fünf Jahren einen Freund aus Helsinki habe und dort selbst zweieinhalb Jahre gelebt habe. Natürlich habe ich nicht nur die Sprache kennen gelernt, sondern eben auch das finnische Kochen und Backen.

Eins unserer absoluten Lieblingsüßspeisen ist "Pullava", in Finnland ist das eher ein Markenname als ein Produkt, aber jeder weiß sofort was damit gemeint ist. Pullava ist locker fluffiger Hefeteig mit einer Vanille-und Fruchtcreme, es gibt sie in verschiedenen Variationen. Im Winter liebe ich vor allem die Apfel-Zimt Variante und jetzt für den Frühling und Sommer kommt eben die "Kuningatar" also die "Waldbeermischung" bei uns auf den Tisch. Wenn euch das super leckere Rezept interessiert, dann müsst ihr unbedingt weiter lesen.



Rezept für eine große Pullava:
1/2 Würfel Hefe
250 Gramm helles Mehl
200 ml Milch
50 Gramm Butter
1 Prise Salz
3 EL braunen Zucker
Füllung:
1 Packung Vanillepudding (DR. Oetker)
200 Gramm TK Waldbeermischung
5 EL Gelierzucker
1 TL Zitronensaft
+ 1 Eigelb, etwas Milch, Hagelzucker



Das Mehl in eine große Rührschüssel sieben und in der mitte eine Kuhle bilden. Darein wird jetzt die Hälfte der Hefe gegeben. Nun wird die Milch und die Butter erhitzt, bis diese komplett geschmolzen und die Milch ca. 42 Grad warm ist. Danach wird der Zucker, die Prise Salz und die restliche Hefe ebenfalls untergerührt, bis sie sich aufgelöst haben. Der Hefesud wird nun in die Kuhle gegossen und zusammen mit dem Mehl langsam zu einem klebrigen Teig verknetet. Der Hefeteig sollte nun zugedeckt 30 Minuten an einem warmen Ort gehen.

Währenddessen könnt ihr die Füllungen zubereiten:
Den Vanillepudding mit ca. 30 % mehr Milch zubereiten, so dass er einfach etwas flüssiger wird. Die Beeren danach in einem Topf auf mittlerer Stufe auftauen und danach pürieren. Langsam den Gelierzucker und den Zitronensaft hinzugeben und zwischendurch immer mal die Gelierprobe machen. Die "Marmelade" sollte zum Schluss nur noch leicht fliessen und ganz stocken, wenn sie erkaltet ist. (Aber nicht so stark wie bei einem Fruchgelee, hier müsst ihr einfach mit Ausprobieren die perfekte Menge für eure Beeren finden)



Weiter zum Hefeteig:
Den Hefeteig nach dem Gehen quadratisch ausrollen. Ca. 20*30 cm. (Bei mir war noch etwas Teig übrig, aus dem ich dann kleine Brötchen geformt habe). Nun wird die eine Hälfte des Teiges dick mit Marmelade und die andere genau so dick mit Vanillecreme bestrichen. Die Füllunh darf ruhig einige Millimeter dick sein. Die äußeren Kanten des Recheckes werden nun nach innen geklappt und mit den Fingern festgedrückt, so dass in der Mitte ca. noch 1-2 cm von jeder Füllung sichtbar ist.

Danach wird die Pullava mit einer Eigelb und Milchmischung eingepinselt und mit Hagelzucker bestreut. Sie kommt bei 190 Grad für ca. 14-15 Minuten in den Ofen, bis die Ränder leicht golig sind.

Ich hoffe ihr hattet viel Spaß mit dem Rezept, es ist zwar etwas anspruchsvoller, dafür aber umso leckerer. Ich würde mich riesig freuen, wenn ihr auch mal auf meinem Blog vorbei schaut, da gibt es eine Menge weitere leckere Rezepte. Dir Mara wünsche ich noch viel Freude in Kanada, ich bin ja echt ein wenig neidisch über deine ganzen Reisen in den letzten Monaten... Hach...

Ganz viel Liebe, Sophie

Kommentare

  1. Das sieht super lecker aus, kenne ich noch gar nicht ;) Dein Blog ist übrigens auch ganz süss Sophie, ich folge ihm gleich mal ;)
    lg, rebecca

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  2. Oh, das sieht ja mal so so lecker aus! Da musste ich auch gleich mal auf deinem Blog vorbeischauen und ich liebe ihn! *-*

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  3. Hach, Finnland.. da beneide ich dich ja ein bisschen um die Erfahrung (und der Freund ist sicher auch nicht übel ;)), Mara natürlich um ihre - mit Sicherheit - wunderbare Zeit in Kanada! Das Gebäck selbst kommt mir nicht unbekannt vor, es aber selbst hergestellt geschweige denn gegessen habe ich es noch nicht. Kurz und knapp: der Post wird abgespeichert, da kann man einfach nicht nein zu sagen! Niemals!

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  4. mir läuft mal wieder das wasser im mund zusammen, bei den tollen bildern :)
    ich wünsche dir ein tolles wochenende!

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  5. Das sieht ja lecker aus!
    Deinem Blog, Sophie, folge ich schon länger und so ein bisschen finnischer Sommer tut uns bestimmt auch gut :)
    Liebe Grüße!

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  6. Ah, sieht klasse aus! Sollte deinem Blog auch einmal einen Besuch abstatten.

    Grüße an euch beide!

    http://mtrjschk.blogspot.de/

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  7. das klingt aber lecker, hab mir den link gleich mal gespeichert, damit ich das Rezept bald mal in vegan ausprobieren kann
    lg

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  8. Das sieht wirklich sehr, sehr lecker aus.
    Da ich leider beim Backen oder Kochen echt talentfrei bin, bezweifle ich aber, dass ich das so gut hinkriegen würde. Gerade, wenn du es schon als etwas anspruchsvoller bezeichnest.

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